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Riester-Rente darauf müssen Sie achten

Renditestarke Altersvorsorge für den Ruhestand.

 

  • Jährliche Zulagen sichern
  • Auf niedrige Vertrags­kosten beim Vergleichen achten
  • Beste Riester-Rente jetzt finden

Riester-Rente: Sinnvolle Altersvorsorge oder finanzieller Reinfall?

Bei der Riester-Rente unterstützt der Staat Versicherte durch jährliche Zulagen und Steuervorteile. Damit die Riester-Rente die eigene gesetzliche Rente perfekt ergänzt, ist beim Vergleich vor allem der Blick auf die Kosten wichtig.

Warum eine Riester-Rente abschließen:

Förderung

Die Riester-Rente ist eine von zwei staatlich geförderten Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge.

Mehr Vorteile

Sie hat mehrere Vorteile, aber einige Nachteile.

Kinder

Aufgrund der hohen Förderung für Kinder sollten insbesondere Eltern über diese Vorsorgeoption nachdenken.

Tarife

Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich teils stark in ihren Kosten.

Varianten

Abschließen lässt sich die Riester-Rente als klassische oder fondsgebundene Variante.

Angebote

Welche Angebote empfehlenswert sind, zeigt ein Blick auf einen aktuellen Riester-Rente Vergleich - nehmen Sie hierzu Kontakt auf.

Was ist eine Riester-Rente?

Mit der Riester-Rente kombinieren Sparer ihre private Altersvorsorge mit staatlichen Zulagen. Um diese in vollem Umfang zu erhalten, müssen sie vier Prozent ihres Bruttojahres­einkommens in ihren Riester-Vertrag einzahlen (maximal jedoch nicht mehr als 2.100 Euro).

Die erhaltene Förderung wird dabei berücksichtigt (siehe Beispielrechnung). Wichtig für Gering­verdiener: Pro Jahr müssen sie mindestens 60 Euro einzahlen.

 

Versicherte erhalten eine jährliche Grundzulage sowie eine Kinderzulage für jedes kindergeld­berechtigte Kind. Zusätzlich sind Steuer­vorteile möglich.

 

Mit Rentenbeginn profitieren Riester-Sparer nicht nur von einer lebenslangen Rente. Sie können sich auch 30 Prozent ihrer Ersparnisse auf einen Schlag auszahlen lassen.

Zulagen pro Jahr steigen!

Zulagen bei Erwachsenen

Zulage für Kinder

Tipp:

Neben der Riester-Rente gibt es weitere Vorsorge­formen, um die Rente um ein paar hundert Euro aufzustocken. Welche private Altersvorsorge am besten zu den eigenen Wünschen passt, finden Interessierte mit einem unverbindlichen und kostenlosen Angebot heraus.

Welche Vorteile und Nachteile hat die Riester-Rente?

Die staatlichen Zulagen und Steuervorteile sind zwei Argumente für die Riester-Rente. Daneben bietet diese Form der Altersvorsorge weitere Vorteile. Allerdings ist es auch wichtig, sich mit möglichen Nachteilen zu beschäftigen, um Über­raschungen zu vermeiden.

Vorteile der Riester-Rente
Nachteile der Riester-Rente

Die Beteiligung des Staates an der Riester-Rente (sogenannte Förderquote) beträgt je nach Einkommen, Kinderanzahl und Familienstand zwischen 25 Prozent und 90 Prozent. Bei 100 Euro Einzahlung trägt der Staat somit zwischen 25 und 90 Euro.

Versicherten steht eine lebenslange Rente zu, die nicht sinken darf.

Das Kapital ist bei Pfändung oder Insolvenz geschützt, sofern Versicherte regelmäßig Zulagen beantragt haben.

Alle Riester-Sparer unter 25 Jahren erhalten einen einmaligen Bonus von 200 Euro, der in den Vertrag fließt.

Versicherte haben die Sicherheit, dass sie mindestens ihre eingezahlten Sparbeiträge ausgezahlt bekommen.

Sind Sparer im Alter auf Sozial­leistungen angewiesen, gilt seit 2018 ein Freibetrag von mindestens 100 Euro. Dieser wird bei der Berechnung der sogenannten Grundsicherung nicht angerechnet.

Verstirbt der Versicherte vor Rentenbeginn, ist das Guthaben nur auf einen Riester-Vertrag des Ehepartners oder eines kindergeld­berechtigten Kindes übertragbar. Abhängig vom Versicherer wird das Ersparte in allen anderen Fällen lediglich abzüglich staatlicher Zulagen und Steuer­vergünstigungen vererbt.

Die ausgezahlte Rente wird in voller Höhe versteuert. Aufgrund des geringeren Steuersatzes im Alter im Vergleich zur Ansparphase ergibt sich dennoch ein Vorteil.

Die Vertragsbedingungen der Anbieter sind häufig undurchsichtig. Ohne Hilfe eines Experten lässt sich nur schwer feststellen, wie gut oder schlecht ein Tarif ist.

Wird die Riester-Rente gekündigt, müssen Versicherte Zulagen und Steuererleichterungen zurückzahlen. Zudem sind Gebühren vonseiten des Versicherers üblich. Sinnvoller ist es, den Vertrag beitragsfrei zu stellen

Für wen ist die Riester-Rente sinnvoll?

Die Riester-Rente richtet sich an jeden, der Beiträge an die gesetzliche Renten­versicherung zahlt, also sozialversicherungs­pflichtig angestellt oder freiwillig versichert ist. 

 

Jeder Beschäftigte erhält:

Grundzulage: maximal 175 Euro im Jahr

Kinderzulage: bis zu 300 Euro im Jahr

Tipp:

Wer die Steuer­erstattung vom Finanzamt als Sonderzahlung für seine Altersvorsorge nutzt, baut nicht nur seine private Rente aus. Er profitiert bei der nächsten Steuer­erklärung erneut von den steuerlichen Vorzügen der Riester-Rente.Aufgrund der Kinderzulagen lohnt es sich insbesondere für Familien mit mehreren Kindern und für Allein­erziehende, mit der Riester-Rente vorzusorgen. Die Riester-Rente hat darüber hinaus Steuer­vorteile zu bieten. Die private Altersvorsorge ist daher auch für Gutverdiener sinnvoll. Während die Zulagen direkt in den Vertrag fließen, gibt es die Steuer­rückzahlungen im Hier und Jetzt. Pro Jahr sind bis zu 2.100 Euro beim Finanzamt absetzbar.

 

 

 

 

Brutto­einkommen/Jahr

30-jähriger Allein­stehender

 

40.000 Euro

35-jährige Mutter von zwei Kindern

 

30.000 Euro

Davon vier Prozent1.600 Euro1.200 Euro
Abzüglich der Zulageminus 175 Euro > 1.425 Euro Jahres­beitragminus 775 Euro > 425 Euro Jahres­beitrag
Monat­licher Beitrag118,75 Euro35,42 Euro

Gerade Personen mit Kindern müssen nur wenig in die Riester-Rente investieren, um die volle Förderung zu erhalten. Doch auch ohne Kinderzulagen ist die private Altersvorsorge durch den Steuervorzug eine attraktive Vorsorgeoption.

Welche Kosten entstehen bei der Riester-Rente?

 

Je nach Anbieter schwanken die Kosten der Riester-Rente stark, wie eine Untersuchung des Verbraucher­zentrale Bundesverbands zeigt. Bei einer Laufzeit von 30 Jahren betragen die Effektiv­kosten beim günstigsten der 18 geprüften Versicherer 0,56 Prozent. Im Vergleich dazu setzt der teuerste 3,10 Prozent an.

Die unterschiedlichen Tarife zur Riester-Rente und deren Gebühren können Verbraucher mit dem sogenannten Produkt­informations­blatt vergleichen. Aus diesem gehen die Effektiv­kosten der Altersvorsorge hervor. Je höher diese sind, desto mehr drücken sie die Rendite des Vertrags. Zu den Kosten zählen etwa Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungs­gebühren sowie Fondsgebühren.

Versicherungsmakler_Thomas_Dewein
Thomas Dewein
Fachwirt für Versicherungen & Finanzen (IHK Ulm)
Technischer Underwriter (DVA Stuttgart)

Wer ist zulagen­berechtigt?

Nicht jeder hat das Recht auf die Riester-Förderung. Diese steht nur bestimmten Personengruppen zu. Dazu zählen unter anderem:

 

  • Arbeitnehmer
  • Beamte
  • Rentenversicherungspflichtige Angestellte

Wer nicht unmittelbar zulagenberechtigt ist, sollte prüfen, ob er trotzdem eine Riester-Förderung erhält. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Ehepartner Anspruch auf die Grundzulage hat. Lebenspartner eines Förder­berechtigten können dann einen eigenständigen, förderfähigen Riester-Vertrag abschließen.

Wer mehr Geld zum Sparen für das Alter hat, sollte prüfen, ob einen Mix aus geförderten Vorsorgeprodukten wie Riester-, Rürup-Rente oder betrieblicher Altersvorsorge mit der privaten Rente sinnvoll ist. Zum Beispiel jeden Monat mit 70 Euro riestern und 30 Euro in eine private Rentenversicherung anlegen.

Welche Formen der Riester-Rente gibt es?

Bei der Riester-Rente haben Interessierte die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Zudem lässt sie sich als Bank- oder Fondssparplan realisieren oder in Kombination mit der betrieblichen Altersvorsorge.

 

Die Sparbeiträge erhalten eine garantierte Verzinsung. So steht bereits bei Vertrags­abschluss fest, wie hoch die private Rente mindestens ausfällt. Der Garantiezins führt jedoch dazu, dass die Versicherungs­unternehmen das Kapital ihrer Kunden nur in sehr sichere Anlagen
investieren können. Entsprechend niedrig sind die Rendite­aussichten.

Die Sparbeiträge werden in Fonds investiert, wodurch eine bessere Rendite möglich ist. Gerade bei dieser Riester-Variante ist es wichtig, die Kosten der Anbieter zu vergleichen, da diese hoch sein können.

Darunter ist die Riester-Förderung für Bausparverträge zu verstehen.

Wie sicher ist die Riester-Rente bei Arbeits­losigkeit?

Wer arbeitslos wird, muss erst die eigenen Ersparnisse aufbrauchen, bevor er Anspruch auf staatliche Unterstützung hat. Die Riester-Rente wird in die Berechnungen zum Arbeits­losengeld II allerdings nicht einbezogen.

Wann wird die Riester-Rente ausgezahlt und wie wird sie besteuert?

Die Auszahlung der Riester-Rente beginnt in der Regel zwischen dem 65. und 67. Lebensjahr. Für ab 2012 abgeschlossene Verträge müssen Versicherte mindestens ihren 62. Geburtstag gefeiert haben. Bei einer früheren Auszahlung sind die Zulagen und Steuer­erstattungen zurückzuzahlen.

Die Auszahlungen unterliegen der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das bedeutet, dass sie wie die gesetzliche Rente versteuert werden. Wie hoch die Steuerlast ist, hängt vom persönlichen Steuersatz ab.

 

 

Tipp:

Unterschreitet die monatliche Rente 32,90 Euro (West) beziehungsweise 31,15 Euro, können sich Versicherte ihr Kapital förder­unschädlich auf einen Schlag auszahlen lassen (Stand 2021). Seit 2018 haben sie zudem die Wahl, ob sie die sogenannte Kleinst­betragsrente mit Beginn der Auszahlungsphase oder zum 1. Januar des folgenden Jahres erhalten. Die zweite Option kann steuerlich günstiger sein. Daher lohnt es sich, die Auszahlungsmöglichkeiten zu vergleichen.

Riester-Rente im Vergleich

Aufgrund der unterschiedlichen Formen der Riester-Rente werden Vergleiche eher selten durchgeführt.

Im September 2019 hat beispielsweise das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) 40 Tarife zur Riester-Rente von 33 Anbietern untersucht. Mit dabei waren klassische Riester-Renten­versicherungen, fondsgebundene Tarife mit Beitrags­garantie sowie Indexpolicen. Bei letzteren fließen vom Versicherer erwirtschaftete Überschüsse in Aktien. Dies kann zu einer höheren Renten­auszahlung führen.

„Die Riester-Rente stellt nach wie vor eine sehr gute Vorsorgestrategie dar“, sagt Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts. So waren mit der Riester-Rente 2018 rund 3,4 Prozent Ertrag möglich.

Die Angebote zur privaten Altersvorsorge wurden von den Experten in den vier Kategorien Rendite, Flexibilität, Transparenz und Unternehmens­stärke bewertet. Nach Auswertung aller rund 80 Kriterien ist der Versicherer Allianz der klare Sieger. Er dominiert den Vergleich, denn er setzt sich bei jeder untersuchten Vorsorgeform bis auf die klassische Riester-Rente mit einer exzellenten Bewertung an die Spitze. Doch auch andere Anbieter überzeugen mit einer Top-Gesamtnote.

  • R+V „RiesterRente“
  • Targo „Reform-Rente Sicherheit“
  • Hannoversche „Riester-Rente“
  • Allianz „IndexSelect“ sowie „IndexSelect Plus“
  • Stuttgarter „index-safe“ und
  • AXA „Relax RiesterRente Classic“
  • WWK “RR09” Hybrid mit IntelliProtect
  • Allianz „InvestFlex““
  • Alte Leipziger „ALfonds-Riester“
  • Stuttgarter „performance-safe“
  • AXA „Relax RiesterRente Comfort“ und „Relax RiesterRente Chance“
  • Württembergische „Genius RiesterRente plus“

Im Vergleich zum Vorjahr unterscheiden sich die Ergebnisse kaum. Dies deutet auf ein hohe Stabilität der Qualität bei den ausgezeichneten Riester-Renten hin.

Achtung

Es ratsam, sich nicht ausschließlich auf ein einziges Rating zu verlassen. Um zu entscheiden, welcher Versicherer die persönlich beste Riester-Rente bietet, sollten sich Interessierte unverbindlich zu mehreren Angeboten der staatlich geförderten Altersvorsorge beraten lassen. Nur ein Vergleich aus Expertenhand offenbart die Stärken und Schwächen der einzelnen Tarife.

Welche ist die beste Riester-Rente?

Unterschiedliche Tests zur Riester-Rente zeigen zwar, welche Versicherungs­unternehmen empfehlenswert sind. Die Vergleiche werden jedoch meist anhand starrer Kriterien durchgeführt. Individuelle Wünsche an die staatlich geförderte Altersvorsorge lassen sich so nicht abbilden.

 

 

Welche Riester-Rente die beste ist, erfahren Interessierte nur, wenn sie mehrere Angebote berücksichtigen und diese vergleichen. Sinnvoll ist es, sich dabei von einem Riester-Experten unterstützen zu lassen. Dieser ermittelt nicht nur anhand der aktuellen Lebenslage, der beruflichen Perspektive und der Familienplanung die geeignete Riester-Form, sondern findet den Tarif, der die besten Konditionen bietet.

FAQ zur Riester-Rente

Riester-Sparer müssen jährlich min. 60€ in den Riester-Vertrag einzahlen. Für die vollen staatlichen Zulagen sind 4% des Vorjahres-Bruttoeinkommens notwendig, maximal jedoch 2.100€. Pro Beitragsjahr gibt es dann die Grundzulage von 175€. Dazu kommen pro kindergeldberechtigtem Kind 185€. Für ab 2008 geborene Kinder gibt es jährlich 300€ Riester-Zulage.

Die staatliche Zulagen und Steuererstattungen werden zurückgefordert, wenn Riester-Sparer vor ihrem gesetzlichen Regelrentenalter die Auszahlungen erhalten wollen. Auch wenn der Vertrag durch den Versicherten gekündigt wird, müssen die Zulagen und Steuererleichterungen zurückgezahlt werden.

Die lebenslange Rente ist ein klarer Vorteil des Riester-Sparens. Besonders für Eltern lohnen sich die jährlichen Kinderzulagen. Bei Arbeitslosigkeit wird der Riester-Vertrag nicht angerechnet. Auch Steuervorteile durch die Riester-Rente sind erfreulich. 

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